Optimale Lebensmittelsicherheit bei Produkten von Koppert Cress

Die jüngsten Entwicklungen im Obst- und Gemüsesektor haben auch bei Koppert Cress Fragen über die Lebensmittelsicherheit aufgeworfen.

Die jüngsten Entwicklungen im Obst- und Gemüsesektor haben auch bei Koppert Cress Fragen über die Lebensmittelsicherheit aufgeworfen. Aus einer Übersicht aller Fakten geht jedoch hervor, dass bei Koppert Cress ein hygienischer Anbau und damit die Lebensmittelsicherheit gewährleistet sind. 

Die Produkte von Koppert Cress werden hauptsächlich an professionelle Abnehmer verkauft. Vor allem im höheren Segment sind hohe Qualitätsnormen der Standard. Der Chefkoch wählt die Produkte, die er in seiner Küche verwendet und später seinen Kunden serviert, mit größter Sorgfalt aus. Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, hat Koppert Cress als einer der wenigen Gärtnereibetriebe seine eigenen Qualitätsmaßstäbe sehr hoch angesetzt und dafür das HACCP-SQF-Zertifikat erhalten. Die darin beschriebenen Protokolle gewährleisten, dass die Produkte auf verantwortungsvolle und hygienische Weise produziert und bearbeitet werden. Hygienevorschriften für die Mitarbeiter und das Arbeitsumfeld sowie ihre strenge Einhaltung sind dabei selbstverständlich.

Koppert Cress geht jedoch einen Schritt weiter. Alle Samen werden gründlich gewaschen, bevor sie in die Sämaschine kommen. Verunreinigungen, die während des Wachstums oder der Ernte auf die Samen gelangen können, werden auf diese Weise wirksam entfernt. Die sauberen Samen werden auf ein sauberes Medium gesät. Statt Blumenerde werden die Samen auf ein Bett aus Zellulose gesät, einer Naturfaser, die aus neuem Holz hergestellt wird. Bei der Zelluloseproduktion werden hohe Temperaturen zum Lösen der Holzfasern eingesetzt. 

Auch während des Anbaus wird eine mögliche Kontamination mit allen Mitteln verhindert. Obwohl sich die Kressen auch hervorragend ohne Dünger entwickeln können, benötigen einige Sorten eine geringe Unterstützung. Koppert Cress geht in dieser Hinsicht jedoch keinerlei Risiko ein und hat sich daher bewusst für mineralischen Dünger entschieden. Diese Entscheidung heißt jedoch auch, dass das Produkt leider nicht unter dem Label "biologisch" geführt werden darf. Diesen Preis zahlen wir als Unternehmen jedoch gerne zugunsten eines lebensmittelsicheren Produkts. Mikrobiologische Analysen unserer Kressen sind auf Anfrage verfügbar.

Derzeit konzentrieren sich die Ermittlungen in Bezug auf die EHEC-Fälle auf Sojabohnensprossen, ein Produkt, das auf andere Weise produziert wird. Koppert Cress kann sich daher nicht zu der betreffenden Situation äußern. Für Fragen oder weiterführende Informationen können Sie sich an Geert Pinxterhuis von der Productschap Tuinbouw (Wirtschaftsgruppe Gartenbau) wenden, Tel. +31 (0)79 3470707. Herr Pinxterhuis tritt als Pressesprecher für die Sprossen-Produzenten auf. 

HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point) ist ein Managementsystem, das in den 60er Jahren von der NASA entwickelt wurde, um die Sicherheit von Lebensmitteln für Astronauten an Bord von Raumfähren zu garantieren und krankheitsauslösende Keime in ihrer Nahrung auszuschließen. Das SQF-System gründet auf HACCP-Techniken und schließt außer Gefahren auch Qualitätsaspekte mit ein. Dazu gehören unter anderem eine ethisch vertretbare Produktionsweise, religiöse Aspekte, Verzicht auf Antibiotika, Ausschluss von GMO-Produkten, Produkt- und Verpackungsanforderungen. Die Rückverfolgbarkeit (Tracking & Tracing) ist wichtiger Bestandteil des Systems, in dem außer den Qualitätsaspekten auch die Lebensmittelsicherheit im Mittelpunkt steht.

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