Warum Kresse kein Sprossengemüse ist

Kresse ist kein Sprossengemüse. Die häufig verwirrende Bezeichnung Sprossen- und Keimgemüse wird von den deutschen Behörden, der Branchenvereinigung und von Übersetzungsprogrammen häufig falsch übersetzt.

Kresse ist kein Sprossengemüse. Die häufig verwirrende Bezeichnung Sprossen- und Keimgemüse wird von den deutschen Behörden, der Branchenvereinigung und von Übersetzungsprogrammen häufig falsch übersetzt.
 
Bei Kresseprodukten wie der Gartenkresse (Garden Cress) handelt es sich um lebende Pflanzen, die mit ihren Wurzeln in einer Schale auf einem Nährboden wachsen. Im Grunde sind Kressepflanzen ein sehr früh geerntetes Gemüse. Jede Schale hat auf den Anbautischen ihren eigenen Platz und die Kresse wird individuell darin gezogen. Heutzutage werden Kresseprodukte nach Geschmack aus vielen Gemüse- und Kräutersorten ausgewählt und auf moderne und hygienische Weise angebaut. Kresseprodukte werden weltweit an die Gastronomie als Endverbraucher vertrieben. Professionelle Chefköche greifen gerne auf die verschiedenen Kressesorten zurück.
 
Sprossen- und Keimgemüse wie Alfalfa und Mungosprossen werden in rotierenden Fässern, Containern und Keimbehältern angebaut. Dabei ist der Samen im Keimstadium das eigentliche Produkt. Diese Technik, die sehr gesunde und schmackhafte Produkte liefert, gibt es bereits seit vielen tausend Jahren. Die Samen sind essbar und im Keimprozess werden allerlei gesunde Antioxidanzien freigesetzt. Deshalb ist der Verzehr von Sprossengemüse so beliebt. Viele Sprossengemüsearten werden über Supermärkte und den Gaststättengroßhandel vertrieben. Aber auch in der Industrie werden gerne Sprossenprodukte wie Mungosprossen verarbeitet.
 
Koppert Cress hingegen liefert keine Sprossen- oder Keimgemüse, sondern hat sich vollständig auf Kresseprodukte spezialisiert.

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